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29.06.2010
„Die Fehlerquote liegt bei Null“
„Medizin müsse bitter schmecken, sonst hilft sie nicht", wird im Film ‚Die Feuerzangenbowle' behauptet. Heute richten sich Zuverlässigkeit und Wirksamkeit medikamentöser Therapien eher nach der ordnungsgemäßen Einnahme. Das Alten- und Pflegeheim Katharinen-Stift lässt sich daher die ärztlich verordneten Medikamente für seine Bewohner nach neuesten Erkenntnissen vorkonfektioniert, fachsprachlich ‚verblistert' anliefern.
„Hinter diesem Begriff verbirgt sich eine spezielle Form der auf den einzelnen Patienten abgestimmten Neuverpackung von Arzneimitteln, um sie ihm individuell zu verabreichen", erklärt Einrichtungsleiter Manfred Mösch. Ein solcher ‚Blister' enthalte speziell für den einzelnen Patienten abgepackte Präparate, die er nach ärztlicher Anweisung zu bestimmten Zeitpunkten einzunehmen habe.
So stellen spezielle Verblisterungszentren oder entsprechend technisch ausgestattete Apotheken die verordneten Arzneimittel individuell, also beispielsweise zu Wochenblistern mit sieben mal vier zu bestimmten Zeiten einzunehmenden Medikamenten, zusammen. Diese werden luftdicht eingeschweißt und mit Patientennamen, Einnahmezeitpunkten oder der Indikation versehen.
„Für unseren Pflege-Alltag bietet diese patientenindividuelle Verblisterung ausschließlich Vorteile", ist der Einrichtungsleiter überzeugt. Diese Art der Verpackung biete auch durch besondere Kontrollmaßnahmen in der Apotheke und individuelle Prüfungen durch Mitarbeiter vor Ort nun ein bisher nie dagewesenes Höchstmaß an Sicherheit vor Verwechslungen oder falschen Dosierungen. Manfred Mösch ist überzeugt: „Die Fehlerquote liegt bereits bei der maschinellen Verarbeitung im Verblisterungszentrum bei noch unter 0,1 Prozent."
Kontakt:
Manfred Mösch, Einrichtungsleiter
Alten- und Pflegeheim Katharinen-Stift
Kölner Straße 13 a
54576 Hillesheim/Eifel
Telefon 065 93 / 982 - 0
Telefax 065 93 / 807 51
info.katharinen-stift@maternus.de
www.maternus-senioren.de

