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06.10.2009
Aus der Fabrik in die Alltagsbetreuung - neue Berufschance durch Umschulung
Seit gut einem halben Jahr hat Nicole Klapper einen neuen Beruf: Sie beschäftigt sich als sogenannte Alltagsbetreuerin mit Bewohnern der MATERNUS Seniorenresidenz „Unter der Homburg". Zuvor war sie in einer Kettenfabrik tätig. Möglich war die berufliche Umorientierung durch das Pflege-Weiterentwicklungsgesetz: Nach Paragraph 87b im Sozialgesetzbuch XI können Pflegeeinrichtungen zusätzliches Personal für die Betreuung von Bewohnern mit erhöhtem Betreuungsbedarf, wie zum Beispiel Menschen mit Demenz, einstellen. Die Seniorenresidenz hat die Leistung gleich beantragt, und konnte so neben Nicole Klapper drei weitere zusätzliche Mitarbeiter ins Team holen. Eine mehrmonatige Schulung bereitete die Berufsumsteiger auf ihre neuen Aufgaben als Alltagsbegleiter vor.
„Wir freuen uns, dass der Gesetzgeber mit der Neuregelung die Basis für eine bessere Betreuung von pflegebedürftigen Menschen geschaffen hat. Gleichzeitig eröffnet das für Arbeitslose oder Wiedereinsteiger neue Berufschancen", weiß Helene Schneider, Pflegedienstleiterin der MATERNUS Seniorenresidenz. Schon vor ihrer neuen Tätigkeit hat Nicole Klapper Erfahrungen mit der Betreuung von Pflegebedürftigen gemacht. „Bevor ich die Schulung beim Arbeitsamt beantragt habe, betreute ich privat ein älteres Ehepaar. Da meine Großeltern unter Demenz litten, kannte ich mich auch mit diesem Krankheitsbild aus. Ich wusste, mir würde die Arbeit als Alltagsbetreuerin Spaß machen", erzählt die 35-Jährige. Über den Pflegedienst des Seniorenehepaars erfuhr sie von der Umschulungs-Maßnahme und zögerte keine Sekunde. „Ich freue mich, wenn ich älteren Menschen helfen kann. Man merkt förmlich wie sie aufblühen, wenn man sich intensiv mit ihnen beschäftigt."
Alles, was sie für den Umgang mit den pflegebedürftigen Menschen wissen muss, vermittelte ihr die Schulung, während der sie verschiedene Praktika absolvieren musste. Eins davon machte sie in der MATERNUS Seniorenresidenz und fühlte sich dort auf Anhieb wohl. „Wir waren von Anfang an von Frau Klappers Engagement und ihrer Herzlichkeit begeistert. Deshalb freuen wir uns, dass sie ihren alten Beruf aufgegeben hat und in Zukunft für unsere Bewohner da sein wird", so die Pflegedienstleiterin. Auch bisher konnte das MATERNUS Senioren- und Pflegezentrum seinen Bewohnern eine gute Ansprache und zahlreiche Gruppenaktivitäten anbieten. „Darüber hinaus haben unsere Alltagsbetreuer Zeit, sich ganz intensiv um den Einzelnen zu kümmern und ihn entsprechend seiner individuellen Situation anzusprechen und zu fördern. Wir beobachten, dass die zusätzliche Ansprache sehr positiv von unseren Bewohnern angenommen wird", betont Helene Schneider.
Wer mehr über die Einrichtung erfahren möchte, ist herzlich willkommen, einfach vorbeizuschauen: MATERNUS Seniorenresidenz Unter der Homburg, Steinkuhle 3, Telefon: 05532/931-400, www.maternus-senioren.de.
Kontakt:
Monika Ostholthoff, Einrichtungsleiterin
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Seniorenresidenz Unter der Homburg
Steinkuhle 3, 37627 Stadtoldendorf
Telefon: 05532 931-400
Telefax: 05532 931-100
www.maternus-senioren.de
monika.ostholthoff@maternus.de

