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02.09.2010

Neue Leitung für Bonifatius Senioren- und Pflegezentrum Mülheim: Peter Stöppler stellt sich vor

Peter Stöppler, Einrichtungsleiter MATERNUS Senioren- und Pflegezentrum Bonifatius. Das hier abgebildete Foto kann auf Wunsch in druckfähiger Auflösung zugesendet werden.

Offene Bürotüren gelten allgemein wie Einladungen zum Gespräch. „Ich bin immer ansprechbar", sagt Peter Stöppler, Leiter des Senioren- und Pflegezentrums Bonifatius in Mülheim, winkt vom Schreibtisch zum Flur und bittet einzutreten. Vor drei Wochen ist ihm die Leitung der Einrichtung übertragen worden und seitdem befindet er sich buchstäblich mit Leib und Seele in der Einarbeitungsphase.

Seine ersten Erfolgsziele hat er längst anvisiert: „Ich will, dass unser Haus nach außen aufstrahlt", erklärt er. Dazu gehören außer einem hervorragenden Betriebsklima natürlich auch eine zufriedene Bewohnerschaft und dessen Angehörige. „So greifen alle wichtigen Aspekte ineinander" sagt er und greift mit den Fingern beider Hände ineinander.

„Zufriedene Bewohner haben zufriedene Angehörige", präzisiert Peter Stöppler und weiß, wovon er spricht. Der gelernte Verwaltungsfachwirt und Sozialversicherungsexperte war nämlich 17 Jahre Verwaltungschef des psychiatrischen Krankenhauses in Neumünster, lehrte fünf Jahre in Mecklenburg-Vorpommern als Dozent für Sozialrecht an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege, bevor er sieben Jahre die Leitung der Diakonie in Gotha übernimmt und vier Jahre bei einer privaten Pflegeeinrichtung im Chefsessel sitzt.

Dass der inzwischen 61jährige gebürtige Westfale aus Münster sein Berufsleben nicht an den Nagel hängen kann, nimmt man ihm im Gespräch gerne ab, wenn er sich als Ansprechpartner und Motor bezeichnet, „sein" Pflegepersonal als „hervorragend ausgebildet" beschreibt, deren Fähigkeiten er „abfordern und mitnehmen" möchte.

Großen Wert legt Stöppler auf guten Kontakt zu den Angehörigen der Bewohner, denen er auch gerne praktische Hilfe und Unterstützung anbieten werde. „Wir alle können auch von unseren Bewohnern lernen", versetzt er und erwähnt Biografien mit Vertreibung, Anteil an wirtschaftlichem Aufschwung und immenser Lebenserfahrung, die für jeden hilfreich sei.

Dass Stöpplers drei erwachsene Söhne ihn bereits dreimal zum Großvater gemacht haben, sieht er als große Bereicherung seines Daseins, die ihn allerdings nicht in den Schaukelstuhl treibe. „Mein Beruf ist mein Hobby". Von gelegentlichen 12-Stunden-Tagen erhole er sich beim Lauftraining.

Einmal monatlich verbringt der neue Chef das Wochenende in der Einrichtung: „Um für Angehörige ansprechbar zu sein, die mich an den Werktagen nicht antreffen können". Täglich sei er überdies im Haus unterwegs, um mit den Bewohnern im Gespräch zu sein - übrigens auch, um sie immer wieder auf ihre Rechte hinzuweisen.

Wo sich der neue Chef in, sagen wir 15 Jahren sehe? „Am Strand von Sylt", sagt er unvermittelt, lehnt sich zurück und fügt hinzu: „Ich wäre ein unbequemer Heimbewohner!" Und einer, der sich offene Bürotüren wünscht, sicher auch.

„Sagen Sie in einem Satz, Herr Stöppler..."

• Welche Überschrift sollte ein Portrait über Sie tragen? „Er hat seinen Beruf zum Hobby gemacht".
• Was würde Ihre Mutter über Sie sagen? „Der Kerl macht dat jut"
• Ein aktueller Buchtipp vom Nachttisch? „Der zweite Band von ‚Die Säulen der Erde'".
• Welches Bild sehen Sie vom Schreibtisch aus? „Das Foto meiner Enkelkinder".
• Was gefällt Ihnen an sich besonders? (Denkt kurz nach) „Meine Arbeit".
• Auf welche Leistungen sind Sie besonders stolz? „Auf meine Söhne".

Kontakt:

Peter Stöppler, Einrichtungsleiter
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MATERNUS Senioren- und Pflegezentrum Bonifatius
Hingbergstraße 61 - 69
45468 Mülheim/Ruhr
Telefon: 0208/ 30 07 - 1
Fax 0208 / 30 07 - 200
Info.bonifatius@maternus.de
www.maternus-senioren.de

 




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