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19.01.2011

Kein Zuckerschlecken – aber hohe Lebensqualität trotz Diabetes

Dass welche wie auch immer geartete Diabeteserkrankung beileibe kein Zuckerschlecken ist, wissen die inzwischen etwa 284 Millionen weltweit Betroffenen ebenso wie die inzwischen 10 Millionen Diabetiker allein in Deutschland - jene, die von ihrer bereits eingetretenen schleichenden Erkrankung noch gar nichts wissen, werden es lernen müssen.

Gut ein Viertel der Erkrankten ist über 75 Jahre alt und bereits oft oder demnächst Klientel in Senioreneinrichtungen. Auf zwischen 35 - 55 Prozent schätzt die Unternehmensleitung der in Berlin ansässigen CURA-Gruppe, zu der auch das Altenpflegeheim Angelika-Stift gehört, den Anteil der von Diabetes Betroffenen in ihren insgesamt 50 Einrichtungen deutschlandweit.

Das Angelika-Stift lässt seinen von Diabetes betroffenen Bewohnern eine sehr individuelle und fachspezifische Betreuung zukommen. Denn eine individuell angepasste Therapie lindert Altersbeschwerden besonders, wenn die Glukosewerte im Normalbereich liegen.

Vier Pflegekräfte des Hauses haben inzwischen die Fortbildung „FoDiAl" (Fortbildung Diabetes in der Altenpflege) absolviert - dieses Programm der Deutschen Diabetes-Gesellschaft befasst sich zum Beispiel mit der speziellen Ernährung bei Diabetes, Folgeerkrankungen, Wundmanagement und dem diabetischen Fußsyndrom. Zwei weitere Mitarbeiterinnen werden derzeit in einer mehrmonatigen Ausbildung zur Diabetes-Pflegefachkraft qualifiziert.

So lässt sich weitgehend sicherstellen, dass in der Betreuung pflegebedürftiger Diabetiker weniger deren gesundheitlichen Defizite als vielmehr ihre persönlichen Wünsche und Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen und Lebensqualität- und Freude gefördert werden.
Anspruchsvolles Ziel ist es, das Risiko von Stoffwechsel-Entgleisungen und diabetischen Spätkomplikationen mit ihren schwerwiegenden Folgen zu reduzieren. Dazu muss die tückische Krankheit in vielen Fällen überhaupt erst erkannt werden, um Betroffene möglichst frühzeitig systematisch zu therapieren und dabei individuell zu begleiten.

Das CURA-Diabetes-Programm ist ein Baustein des Modells der integrierten Versorgung, zu dem das Altenpflegeheim Angelika-Stift Kooperationsverträge mit medizinischem Fachpersonal abgeschlossen hat, um die Versorgung der Bewohner weiter zu optimieren. Neben einer intensiven allgemein- und fachärztlichen Betreuung beinhaltet das Versorgungsmodell darüber hinaus ein innovatives Medikamenten- und Hilfsmittelmanagement und ist so eine erfolgversprechende Gemeinschaftsaufgabe mit dem messbaren Ziel hoher Lebensqualität und Wohlbefinden der Bewohner.

Kontakt:

Grit Rudolph, Einrichtungsleiterin
Altenpflegeheim Angelika-Stift
Bormaische Straße 82
04277 Leipzig-Connewitz
Telefon: 03 41 / 39 49 - 0
Telefax: 03 41 / 39 49 - 509 info.angelika-stift-leipzig@maternus.de
www.maternus-senioren.de




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