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24.10.2011
Der beste Platz ist immer in der Küche
Was oft für Partys und noch häufig für das Familienleben gilt, können inzwischen auch die Senioren des Maternus Seniorencentrum Katharinenstift in Hillesheim bestätigen: Der beste Platz ist immer in der Küche.
Nach aufwendigen Renovierungsarbeiten sind sie nun fertig gestellt: die neu gestalteten Wohnküchen in den einzelnen Wohnbereichen der Einrichtung. Hier soll nun Kommunikation und Austausch noch stärker gefördert werden. „Es pulsiert hier bereits“, erklärt Einrichtungsleiter Manfred Mösch und klingt sehr zufrieden. Und es geht noch weiter: Die letzten noch nicht renovierten Duschbäder werden zur Zeit renoviert.
Die neuen Wohnküchen sollen den Senioren nicht nur als einfacher Aufenthaltsort dienen, sondern – und das ist neu in Einrichtungen in der Region – als eine Art Lebensmittelpunkt für Aktivitäten und Teilhabe genutzt werden.
„Wir haben festgestellt, dass besonders unsere Bewohnerinnen gerne ihre hauswirtschaftlichen Erfahrungen einbringen möchten“, erklärt Mösch. Die männlichen Senioren genössen dagegen besonders die Endprodukte hausfraulicher Koch- und Backkunst. Und so seien die Senioren beispielsweise beim Eindecken behilflich, andere fühlen sich für das Abräumen verantwortlich.
Gelegentlich trifft man sich mit Betreuern und Therapeuten an den modernen Küchengeräten zum Zubereiten von Gerichten aus Großmutters Kochbuch.
Das Resultat eines solchen Miteinanders sei enorm, weil dabei alle Sinne angeregt würden. „Denken Sie allein an die Verbindung von Geruch und Erinnerung – und dass sich mit dem Duft automatisch der Appetit einstellt, an dem es vielen unserer Bewohner mangelt!“ Ein großer Schritt in dem also, was Mösch fachsprachlich als „Ernährungsmanagement“ bezeichnet. Durch die natürlich stets freiwillige Einbindung der Senioren in einen aktiven und lebendigen Tagesablauf ließe sich zudem ein gesunder Tag-Nacht-Rhythmus erreichen, durch den sich wiederum ein erholsamer und ausreichender Nachtschlaf einstelle.
Charmanter Nebeneffekt der freiwilligen Küchenarbeit sei, dass die Betreuungskräfte ihnen bisher völlig unbekannte Koch- und Backrezepte kennenlernten, erzählt Mösch amüsiert.
So versammle man sich beispielsweise um die Kochstelle, um historische Lieblingsgerichte der Bewohner nachzukochen oder zu backen. „Gerne sind auch Angehörige zum Mitmachen eingeladen, oder natürlich auch zum Genuss Selbstgebackenen am Sonntag.“ Der beste Platz ist eben nach wie vor immer – in der Küche.
Ihr Ansprechpartner:
Manfred Mösch, Einrichtungsleiter
Maternus Seniorencentrum Katharinenstift
Kölner Straße 13a
54576 Hillesheim/Eifel
Telefon: 06593.982-0
Info.katharinen-stift@maternus.de
www.maternus-senioren.de
Nach aufwendigen Renovierungsarbeiten sind sie nun fertig gestellt: die neu gestalteten Wohnküchen in den einzelnen Wohnbereichen der Einrichtung. Hier soll nun Kommunikation und Austausch noch stärker gefördert werden. „Es pulsiert hier bereits“, erklärt Einrichtungsleiter Manfred Mösch und klingt sehr zufrieden. Und es geht noch weiter: Die letzten noch nicht renovierten Duschbäder werden zur Zeit renoviert.
Die neuen Wohnküchen sollen den Senioren nicht nur als einfacher Aufenthaltsort dienen, sondern – und das ist neu in Einrichtungen in der Region – als eine Art Lebensmittelpunkt für Aktivitäten und Teilhabe genutzt werden.
„Wir haben festgestellt, dass besonders unsere Bewohnerinnen gerne ihre hauswirtschaftlichen Erfahrungen einbringen möchten“, erklärt Mösch. Die männlichen Senioren genössen dagegen besonders die Endprodukte hausfraulicher Koch- und Backkunst. Und so seien die Senioren beispielsweise beim Eindecken behilflich, andere fühlen sich für das Abräumen verantwortlich.
Gelegentlich trifft man sich mit Betreuern und Therapeuten an den modernen Küchengeräten zum Zubereiten von Gerichten aus Großmutters Kochbuch.
Das Resultat eines solchen Miteinanders sei enorm, weil dabei alle Sinne angeregt würden. „Denken Sie allein an die Verbindung von Geruch und Erinnerung – und dass sich mit dem Duft automatisch der Appetit einstellt, an dem es vielen unserer Bewohner mangelt!“ Ein großer Schritt in dem also, was Mösch fachsprachlich als „Ernährungsmanagement“ bezeichnet. Durch die natürlich stets freiwillige Einbindung der Senioren in einen aktiven und lebendigen Tagesablauf ließe sich zudem ein gesunder Tag-Nacht-Rhythmus erreichen, durch den sich wiederum ein erholsamer und ausreichender Nachtschlaf einstelle.
Charmanter Nebeneffekt der freiwilligen Küchenarbeit sei, dass die Betreuungskräfte ihnen bisher völlig unbekannte Koch- und Backrezepte kennenlernten, erzählt Mösch amüsiert.
So versammle man sich beispielsweise um die Kochstelle, um historische Lieblingsgerichte der Bewohner nachzukochen oder zu backen. „Gerne sind auch Angehörige zum Mitmachen eingeladen, oder natürlich auch zum Genuss Selbstgebackenen am Sonntag.“ Der beste Platz ist eben nach wie vor immer – in der Küche.
Ihr Ansprechpartner:
Manfred Mösch, Einrichtungsleiter
Maternus Seniorencentrum Katharinenstift
Kölner Straße 13a
54576 Hillesheim/Eifel
Telefon: 06593.982-0
Info.katharinen-stift@maternus.de
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