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28.08.2009
Neue Perspektiven im Salze-Stift – Alltagsbetreuer ziehen Bilanz
Gemeinsame Pressemitteilung mit der Agentur für Arbeit Detmold
Für die Pflege von Bewohnern mit erhöhtem Betreuungsbedarf, wie zum Beispiel Menschen mit Demenz, hat das Maternus Wohn- und Pflegeheim Sal-ze-Stift bereits im Frühling 2009 zusätzliche Betreuungskräfte eingestellt. Möglich machte dies das Pflege-Weiterentwicklungs¬gesetz: Nach Paragraph 87b im Sozial-gesetzbuch XI finanziert die Pflegekasse zusätzliche Arbeitskräfte, die für die Betreuung der Bewohner eingestellt werden. Für das Extra an Betreuung muss kei-nerlei Eigenanteil von Seiten des Bewohners geleistet werden
„Dieses Gesetz haben wir sofort als Chance wahrgenommen und die Leistung beantragt - mit Erfolg", berichtet Einrichtungsleiter Peter Leipelt. „Es musste zunächst identifiziert werden, welche Bewohner den vorgegebenen Kriterien des erhöhten Betreuungsbedarfs entsprechen." Im Maternus Wohn- und Pflegeheim Salze-Stift konnten dementsprechend 5 neue Vollzeitstel-len ausgeschrieben werden, die sich jetzt 8 neu eingestellte Alltagsbetreuer teilen. Eine davon ist die Juristin Petra Heyke, die nach der Familienpause eine neue berufliche Herausforderung suchte.
Als Alltagsbetreuerin ist eine pflegerische Ausbildung nicht erforderlich - eine spezielle Schu-lung bereitet auf die besonderen Aufgaben vor. Diese Qualifizierung wurde nicht nur für Petra Heyke von der Arbeitsagentur getragen. Sie befähigt die Teilnehmer, mit Demenzerkrankten einfühlsam individuell zu kommunizieren sowie auch in Krisensituationen und Notfällen souve-rän zu reagieren. Für Petra Heyke hat es sich gelohnt: „Nach der Schulung konnte ich mir die Stelle aussuchen. Es kamen mehrere Angebote, das vom Salze-Stift hat mich besonders inte-ressiert." Ein fünftägiges Orientierungspraktikum vor Arbeitsantritt ermöglicht es den Interes-senten, erste Eindrücke vom zukünftigen Job zu erhalten und so entscheiden zu können, ob die Tätigkeit den eigenen Interessen und Fähigkeiten entspricht. „Mir war von Anfang an klar: Das ist genau das Richtige für mich!", berichtet Petra Heyke.
„Es freut mich, dass wir durch die zusätzlichen Mitarbeiter unsere Bewohner jetzt noch inten-siver im Alltag begleiten können", sagt Einrichtungsleiter Peter Leipelt. „Tagesstrukturierende Maßnahmen sind wichtig, um Bewohnern mit Demenz Geborgenheit und Sicherheit zu vermit-teln. Gerade die alltäglichen Tätigkeiten führen zu diesem Ziel - gemeinsam mit den Alltags-betreuern wird zum Beispiel Frühstück gemacht, Kuchen gebacken oder im Garten gewerkelt", so Leipelt. Aber auch aktivierende Angebote wie Gedächtnistraining stehen auf dem Pro-gramm. Die Orientierung an der individuellen Biographie ist ein ganz wesentlicher Bestandteil des Betreuungskonzepts der Einrichtung.
Bei den Bewohnern kommt die verstärkte Aufmerksamkeit gut an. Und auch die anderen Pfle-gekräfte sind für die zusätzliche Betreuungsleistung dankbar. „Wir Alltagsbetreuer wurden von Anfang an sehr nett und offen von den Kollegen aufgenommen. Sie haben uns bei der Einar-beitung stark unterstützt - die Zusammenarbeit macht richtig Spaß!" betont Frau Heyke.
Das Salze-Stift ist eine von deutschlandweit 19 Einrichtungen der Maternus Altenheim GmbH & Co. KG, in denen bereits zusätzliche Mitarbeiter für die soziale Betreuung von Menschen mit erhöhtem Betreuungsbedarf eingestellt wurden.
Kontakt:
Brigitte Reidinger
PR-Referentin
MATERNUS Altenheim GmbH & Co. KG
Französische Straße 53 - 55
10117 Berlin
Telefon 030 / 65 79 80 - 624
Telefax 030 / 65 79 80 - 630
reidinger@cura-ag.com
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