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03.06.2010

Nachtisch zusammen mit Kinderlachen

Generationenverbindendes Mittagessen im Maternus-Stift

Altenahr-Altenburg, 25. Mai 2010. Essen sei, so sagt man, die Verzauberung des Alltags. Und so versteht es sich von selbst, dass abwechslungsreiche und gesunde Verpflegung im Senioren-und Pflegezentrum Maternus-Stift in Altenahr-Altenburg auch die Anforderungen an einen Gaumenschmaus erfüllt.

Neuerdings allerdings vollführt Küchenchef Norbert Nohles bei der Zubereitung des täglichen Mittagessens einen lukullischen Spagat: Denn neben der Verantwortung des Wohlgeschmacks gegenüber seinen Stiftbewohnern trägt er von Montags bis Donnerstags auch die Verantwortung des richtigen Speiseangebotes für die Pennäler aus der direkten Nachbarschaft der Einrichtung.

Mit kochhandwerklicher Überzeugungskraft führt er so die unterschiedlichen kulinarischen Empfängerhorizonte zwischen den Generationen zusammen. „Das funktioniert in aller Regel", sagt er. Als praktizierender Vater ist er nämlich zumindest küchentechnisch mit allen Wassern gewaschen und kennt auch aus der Erfahrung am heimischen Herd diverse Verführungstricks zur gesunden Ernährung.

Dass bei Kindern beispielsweise Nudeln hoch im Kurs stehen und Pfannkuchen zu Jubel Anlass geben, ist ihm ebenso bekannt wie die Leidenschaft für Pommes Frites. Letztere stehen wegen des geringen Ernährungswertes allerdings eher selten auf dem Speiseplan. „Und wenn ich schon beispielsweise mit Chicken Nuggets, Erfolge erziele, serviere ich dazu immer frischen Salat und Obst."
Im Übrigen akzeptierten auch die jungen Genießer den Grundsatz „Was auf den Tisch kommt, wird gegessen". Fleischklöße mit Salzkartoffeln „versüßt" Nohles bei Bedarf den Schulkindern allerdings mit Tomatensoße, während die Heimgäste die übliche Bartensoße bevorzugen.
Außerdem seien gesunde Molkereierzeugnisse bei Kindern ebenfalls beliebt, während das Heimklientel beispielsweise für pfälzische Spezialitäten wie „Himmel und Erde" (gebratene Blut- und Leberwurst mit Kartoffelpüree und Apfelmus), „Reibekuchen" (Kartoffelpuffer) oder „Döppekuchen" (Auflauf aus Kartoffelpuffermasse mit Speck) schwärme. Ansonsten gelten beim Küchenchef die zehn Regeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. und die Empfehlungen des Landes Rheinland-Pfalz für Schulverpflegung.

Nicht zu vernachlässigen sei auch die hohe soziale Komponente gemeinsamer Mahlzeiten. Zwar liefere man auch Mittagessen außer Haus, gerne gesehen seien aber auch Gäste, die von außerhalb unseren Mittagstisch besuchen. „Wer nicht mehr gut zu Fuß ist, wird auch mit unserem Kleinbus abgeholt", betont Nohles.
Ob der kindliche Geräuschpegel ältere Gäste nicht überfordere? „Die Essenzeiten sind entsprechend abgestimmt", beruhigt der Koch. Viele ältere Gäste blieben aber bei Tisch sitzen, um den Kinderlärm regelrecht zu genießen. Mit anderen Worten: Kinderlachen zum Nachtisch.

Kontakt:
Elisabeth Schroeder-Solf
Einrichtungsleiterin
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Senioren- und Pflegezentrum
Maternus-Stift
Schulstraße 7
53505 Altenahr-Altenburg
Telefon: 02643 - 9046 - 0
Telefax: 02643 - 9046 - 101
info.altenahr@cura-ag.com




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